Verbraucherschutz und Produktsicherheit

Für den Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie sind Sicherheit und Qualität sämtlicher Produkte von besonderer Bedeutung. Hier zeigen wir unsere Anstrengungen, höchsten Sicherheitsstandards gerecht zu werden, um den Schutz der Verbraucher zu gewährleisten.

Die amtliche Lebensmittelüberwachung in Deutschland hat die Freisetzung von sogenannten Säureamiden aus verschiedenen Lebensmittel-bedarfsgegenständen aus Papier und Karton festgestellt. Der VdL teilt die Empfehlung des BfR, dass Rohstoffe und Endprodukte intensiv auf eine potentielle Freisetzung der genannten Stoffe geprüft werden sollten. In Bezug auf die Risikobewertung kommt der VdL jedoch zu einer anderen Schlussfolgerung.

Mehr

Die Europäische Kommission hat am 4. Oktober 2019 entschieden, das Weißpigment Titandioxid in Pulverform als einen Stoff „mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung beim Menschen“ durch Einatmen (kanzerogen Kategorie 2) einzustufen. Dies soll auch für pulverförmige Gemische gelten, deren Partikel Titandioxid enthalten.

Mehr

Bei der gestrigen Anhörung in einem Expertengremium hat sich eine Mehrheit von Mitgliedstaaten gegen eine Einstufung von Titandioxid ausgesprochen. Gleichwohl hat die Kommission angekündigt, mit dem Verfahren fortzufahren. Umstritten ist allerdings, ob die EU-Kommission zu einer vorherigen Folgenabschätzung verpflichtet ist, wie sie die Industrie fordert.

Mehr

Die Europäische Kommission hat ihren endgültigen Vorschlag für eine Einstufung von Titandioxid als Gefahrstoff verschickt. Der neue Vorschlag umfasst weitaus mehr Feststoffgemische als bisher, mit erheblichen rechtlichen Konsequenzen.

Mehr

Sechs Monate vor dem eigentlichen Start der neuen EU-Meldepflichten an Giftinformationszentren (Anhang VIII der CLP-Verordnung) wird immer klarer, dass der Termin nicht zu halten sein wird.

Mehr

Am 15. Mai 2019 fand in Brüssel ein Workshop zum Thema Konservierungsmittel auf Initiative des europäischen Farbenverbandes CEPE zusammen mit dem Verband für Wasch- und Reinigungsmittel A.I.S.E. statt.

Mehr

Gelegentlich wird behauptet, dass Druckfarben zur Bedruckung von Lebensmittelkontaktmaterialien, und hier insbesondere Lebensmittelverpackungen, gesetzlich nicht geregelt und bedruckte Lebensmittelverpackungen deshalb „unsicher“ seien.

Mehr

Mit einer Podiumsdiskussion hat der VdL auf die Problematik „Risikowahrnehmung und Risikokommunikation“ aufmerksam gemacht. Vor dem Hintergrund wirrer Diskussionen um Titandioxid und der Beschränkungen von Konservierungsmitteln in Farben auf unwirksame Kleinstmengen ging es um das zunehmende Phänomen unsachlicher Meldungen und aufgeregter, faktenfreier Schlagzeilen.

Mehr
VdL-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Engelmann

Die neuen Regelungen zur harmonisierten Meldung von chemischen Gemischen an die nationalen Giftinformationszentren der EU-Mitgliedsstaaten stehen vor der Tür. Die Mitteilungspflichten nach Anhang VIII der CLP-Verordnung treten stufenweise in Kraft, für Verbraucherprodukte sollen sie bereits ab 1. Januar 2020 gelten.

Mehr

Auch die letzte Möglichkeit einer Einstufung von Titandioxid als krebserregend ist ergebnislos verstrichen. Die EU Mitgliedstaaten haben die anstehende Entscheidung im Ausschuss am Donnerstag im letzten Moment von der Tagesordnung genommen.

Mehr

Kampagne zur Absenkung der Arbeitsunfälle
Ziel unserer Branche ist es, die Zahl der Arbeitsunfälle zu senken. Seit 2000 ist es gelungen, die Unfallzahlen in den Betrieben der Lackindustrie bereits deutlich zu verringern: von knapp 30 meldepflichtigen Arbeitsunfällen pro 1.000 Vollzeitbeschäftigte auf 16 im Jahr 2012. Aktuelles Ziel ist es, die Zahl der Unfälle bis 2020 weiter zu reduzieren. Dabei profitieren wir von den Erfahrungen der Druckfarbenindustrie, die schon seit langem Prozesse zur Unfall-Analyse und Schadensvorbeugung eingeführt hat.

Intelligente Prozesse erhöhen Wettbewerbsfähigkeit
Gelingt es einem Unternehmen, intelligente Prozesse zur Analyse und Dokumentation von Unfällen zu entwickeln und diese konsequent zur Verbesserung von Arbeitsschutz und Anlagensicherheit einzusetzen, hat dies in der Regel auch positive Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit. Denn häufig lassen sich die zur Lösung von Problemen im Arbeitsschutz oder bei der Anlagensicherheit entwickelte…

Mehr

Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur hat 2017 auf Basis einer Gefahrenbewertung empfohlen, das Weißpigment Titandioxid als einen Stoff „mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung beim Menschen“ durch Einatmen (kanzerogen Kategorie 2) einzustufen. Es gibt jedoch keinen wissenschaftlichen Beleg, der auf eine krebserzeugende Wirkung beim Menschen hindeutet. Der VdL wehrt sich daher gegen eine Stigmatisierung des für die Branche so wichtigen Weißpigments.

Mehr

Harmonisierung der Meldepflichten: Gut gedacht, schlecht gemacht
Die Harmonisierung der Meldepflichten an nationale „Giftinformationszentren“ sollte eigentlich Herstellern von chemischen Gemischen den Vertrieb ihrer Produkte im Binnenmarkt erleichtern. Solche Giftinformationszentren gibt es in allen Mitgliedstaaten der EU. Ihre Aufgabe ist es, insbesondere Ärzte bei der Behandlung von Vergiftungsfällen durch telefonische Hinweise auf die Inhaltsstoffe des Produkts zu unterstützen. Die neuen einheitlichen Regeln in Anhang VIII der CLP-Verordnung überfordern jedoch die zumeist mittelständischen Farbenhersteller mit ihren vielen tausenden Rezepturen für unterschiedliche Farbtöne.

Nur Bruchteil der Anfragen betrifft Farben und Lacke
Nach Auskunft des Giftinformationszentrums Nord betrafen 2017 von insgesamt 41.161 Anrufen lediglich 354 „Anstrichstoffe“. Davon wiederum betraf nur circa die Hälfte (Dispersions-) Farben und Lacke, insgesamt lediglich 176, also 0,4%. Zu Vergiftungssymptomen…

Mehr

Farben und Lacke auf Wasserbasis bieten gute Wachstumsbedingungen für Mikroben und müssen daher vor mikrobiellen Befall geschützt werden. Im Allgemeinen werden dazu spezielle Konservierungsmittel eingesetzt, die dafür sorgen, dass Farben und Lacke in einwandfreiem Zustand zum Verbraucher kommen.

Mehr

Seit der breiten Einführung von wasserbasierten, lösemittelfreien Innenraumfarben und -lacken in den 80er-Jahren ging die Belastung der Innenraumluft durch frisch aufgebrachte Lacke und Farben signifikant zurück. Heute decken wasserbasierte Lacke, Farben und Putze rund 75 Prozent des Marktes ab. Nach wie vor haben auch lösemittelhaltige Produkte ihre Berechtigung, insbesondere im professionellen Bereich. Strenge gesetzliche Vorgaben stellen sicher, dass Farben und Lacke keine Gesundheitsbeeinträchtigungen verursachen.

Mehr

Die Hersteller von Lacken und Farben in Deutschland haben sich verpflichtet, bis 2020 auf den Einsatz von Rohstoffen zu verzichten, die als krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend in den Kategorien 1A und 1B gemäß CLP-Verordnung eingestuft sind (so genannte cmr-Stoffe), soweit das sinnvoll, technisch möglich und ökonomisch vertretbar ist.

Mehr

Auch eine Sondersitzung des zuständigen REACH-Regelungsausschusses am 7. März 2019 brachte keine Lösung in dem Einstufungs-Krimi um das Weißpigment Titandioxid. Wie zu erfahren war, wird sich die nach den Europawahlen neu zu bildende Kommission frühestens im Herbst damit beschäftigen, ob sie die Einstufung von Titandioxid weiter verfolgt.

Mehr

Hier werden die häufigsten Fragen zum Thema Konservierungsmittel in Fassadenfarben in aller Kürze beantwortet.

Mehr

Konservierungsmittel schützen Fassaden vor Beeinträchtigung und Wertverlust. Sie helfen, Schimmel und Algenbewuchs zu verhindern und werden nach einem wissenschaftlichen Prüfungsprozess zugelassen. Für ihren Einsatz gilt immer: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

Mehr

Eine Novellierung passt das Mess- und Eichrecht auch für Farben und Lacke an. Künftig darf nach Gewicht und Volumen ausgezeichnet werden – aber noch nicht bei allen Gebinden.

Mehr

Bis auf wenige Ausnahmen benötigen wasserbasierte Farben und Lacke Schutz vor mikrobiellem Befall, andernfalls drohen sie zu verderben.

Mehr

Bundesregierung: „Einstufung ungeeignet für Gesundheitsschutz“ – Vereinheitlichung der Arbeitsplatz-Staubgrenzwerte in Europa gefordert.

Mehr

Viele Lacke und Farben brauchen nach wie vor wirksame Konservierungsmittel, um nicht frühzeitig zu verderben. unsere drei Infografiken sollen den Schutz von Farbe und die Problematik eines Verbots von immer weiteren Konservierungsmitteln verdeutlichen.

Mehr

Ausführlichere Informationen zum Einsatz von Konservierungsmitteln in Farben und Lacken finden Sie in unserem FAQ.

Mehr

Am 31. Mai ist die letzte von drei Übergangsfristen für die Registrierung von Chemikalien in Europa abgelaufen. Hersteller und Importeure mussten bis dahin für jeden Stoff im Mengenband von einer bis 100 Tonnen pro Jahr ein Dossier über Herstellung, Verwendung und Sicherheit bei der europäischen Chemikalienagentur ECHA einreichen.

Mehr

Für Unverständnis sorgt aktuell ein „Moratorium“ der Jury Umweltzeichen, das die Verwendung bestimmter Konservierungsmittel für matte weiße Wandfarben untersagt.

Mehr

Bleihaltige Pigmente sind in Europa aus Lacken und Farben vollständig verschwunden. Das könnte sich ändern, denn auf Antrag einer kanadischen Firma entscheidet die EU am 6. oder 7. Juli 2016 darüber, ob bestimmte bleihaltige Pigmente wieder vermarktet werden dürfen, obwohl sie krebserzeugend sind.

Mehr

Im Juni 2016 hat die Europäische Kommission die Kriterien zur Identifizierung von Endokrinen Disruptoren vorgelegt. Der VdL hat seine Bewertung der Kriterien im Rahmen einer öffentlichen Konsultation der Kommission eingebracht.

Mehr

Der Bundestag hat im April 2017 eine Ausweitung der kaufrechtlichen Mängelhaftung beschlossen, die Änderungen treten ab 1. Januar 2018 in Kraft.

Mehr

Die aktuelle Fassung der VdL-Information zu behandelten Waren enthält umfangreiche Empfehlungen rund um das Thema Kennzeichnung behandelter Waren.

Mehr

Der VdL und VdMi haben gemeinsam die Initiative Pro Titandioxid ins Leben gerufen, um den für die Welt der Farben so wichtigen Rohstoff vor einer Stigmatisierung zu bewahren.

Mehr