Pulverlack macht Dinge schön.
Edel sollen sie sein und nett anzusehen, die Dinge, die wir uns anschaffen, die wir ständig benutzen und um uns haben. Pulverlack kann das: Alltagsgegenstände optisch verschönern, ihnen einen beeindruckenden Glanz geben und eine perfekte Anmutung. Denn die Beschichtungsmethode ermöglicht das Auftragen von nahezu makellosen Farbschichten.
Pulverlack ist überall.
Türklinken sind damit beschichtet, ebenso wie der Kühlschrank oder der Nachttisch. Das Fahrradkörbchen aus Metall hat eine Pulverlackschicht, der neue Blumentopf auch und sogar der Computer. Pulverlack ist auf unzähligen Gegenständen aus unserem Alltag. Woran man ihn erkennt? Eigentlich daran, dass er kaum auffällt.
Pulverlack macht was her.
Ob glatt oder uneben, ob knallig oder matt, ob gehämmert oder strukturiert – mit Pulverlacken erzielt man unglaublich viele beeindruckende Oberflächeneffekte. Durch die Beimengung spezieller Strukturmittel entstehen zum Beispiel samtartige oder auch grobporige Flächen. Und alle möglichen Farben und Varianten lassen sich mit Pulverlack und den entsprechenden Farbpigmenten realisieren. Auch Unebenheiten im Untergrund oder kleine Schönheitsfehler werden durch die hohe Schichtstärke der Pulverlackbeschichtung geschickt verdeckt.
Durch ihre hervorragenden Eigenschaften sind Pulverlacke für ein breites Anwendungsspektrum interessant. Wo sie überall eingesetzt werden? Seht selbst!
Pulverlack ist umweltgerecht.
Pulverlacke sind verfahrensbedingt umweltgerecht – heißt es etwas geheimnisvoll. Übersetzt bedeutet das erstens: Pulverlack enthält keine Schwermetalle und braucht für das Aufbringen keine Lösungsmittel. Das ist sehr gut so. Denn Lösungsmittel können die Umwelt belasten, wenn sie ins Abwasser gelangen. Zweitens macht das die Entsorgung von Pulverlacken einfacher, weil sie eben lösungsmittelfrei und damit kein Sondermüll sind.
Pulverlack ist nachhaltig.
Alle reden darüber, dass wir nachhaltiger werden müssen. Pulverlack ist es schon. Nicht nur weil damit beschichtete Gegenstände sehr robust und darum erstaunlich langlebig sind, was sie letztlich zu nachhaltigen Produkten macht. Sondern auch weil Pulverlack gut wiederaufbereitet werden kann – zu beachtlichen 99 Prozent lässt er sich nämlich recyceln.
Pulverlack verursacht kaum Abfall.
Und wenn beim Beschichtungsvorgang mit Pulverlack einmal etwas danebengeht, ist das kein Problem. Denn dieses sogenannte Overspray kann aufgefangen und größtenteils wiederverwendet werden. Dadurch bleiben kaum Pulverlackreste übrig, die entsorgt werden müssten. Sie können problemlos noch einmal genutzt werden, was eine fast hundertprozentige Materialauslastung möglich macht. Das muss man Pulverlack erst mal nachmachen.
Pulverlack hält Wind und Wetter stand.
Hitze, Kälte, Regen, Wind – die Witterung kann der Pulverlackbeschichtung kaum etwas anhaben. Bei großer Hitze kommt Pulverlack außerdem so gar nicht ins Schwitzen. Denn er ist UV-beständig und kann höchste Temperaturen unbeschadet aushalten – ohne auszubleichen oder äußerlich zu vergehen.
Pulverlack schützt vor Korrosion.
Alterserscheinungen lassen sich zwar auch mit Pulverlack nicht ganz verhindern. Aber gegen ein markantes Zeichen äußerer Vergänglichkeit wirkt er schon. Denn mit Pulverlack überzogene Dinge sind wehrhaft gegen Rost, weil sich die Pulverlackschicht so vollkommen mit der jeweiligen Oberfläche verbindet. Bei Eisen- oder Stahlgegenständen verhindert dies, dass Wasser eindringen kann. Überhaupt sind pulverlackbeschichtete Produkte vor Korrosion geschützt.
Pulverlack macht Oberflächen unempfindlich.
Da geht so schnell kein Lack ab – denn pulverlackbeschichtete Oberflächen halten ganz schön was aus. Sie sind beeindruckend schlag-, kratz- und abriebfest. Gut ist das zum Beispiel bei Fahrradrahmen, die im Außeneinsatz so manchem standhalten müssen.
Pulverlack lässt sich leicht reinigen.
Glatt und gleichmäßig: So sieht es aus, wenn Gegenstände mit Pulverlack beschichtet sind. Auch das ist ein unbestreitbarer Vorteil. Denn Schmutz, Fett oder andere Verunreinigungen haben da kaum eine Chance: Sie bleiben nicht haften und können schlecht in das Material eindringen. Und wenn dann doch mal ein Fleck da ist, lässt er sich im Handumdrehen entfernen.
Pulverlack hält dem Verfall stand.
Pulverlack hält und hält und hält. Er ist nämlich verblüffend langlebig. Auf Fassaden von Hochhäusern beispielsweise kann er gut und gerne mal ein Vierteljahrhundert Farbe bekennen. Warum eigentlich? Weil er sich so gut mit dem jeweiligen Untergrund verbindet, dass er kaum abzubekommen ist.
Pulverlack ist reißfest.
Risse? Die sind bei pulverlackbeschichteten Gegenständen quasi Fehlanzeige. Denn die Pulverlackschicht ist und bleibt dynamisch. Darum ist sie mechanisch auch ziemlich belastbar. Zumindest, was alltägliche Beanspruchung anbetrifft – da reißt so schnell nichts ein.