Unser spanischer Schwesterverband ASEFAPI hat ein spannende Zeitungsmeldung aus Katalonien gemailt.
Auch in Spanien stöhnen die Menschen über die immer öfter auftretenden Hitzewellen. Vor allem die Städte suchen nach Lösungen, um das Leben der Menschen im Klimawandel zu erleichtern. Barcelona setzt den Plan „Pla Calor“ um und versucht, eine Verringerung des „Wärmeinseleffekts“ zum Schutz der Bevölkerung in der dicht bebauten Stadt umzusetzen. Farben sollen dabei nun helfen: Das „Amt für Klimawandel“ lässt im belebten Stadtteil Les Corts das Dach einer Schule sowie zwei Dachhäuschen unterschiedlich streichen. Der Versuch besteht darin, die Dachflächen mit drei verschiedenen Farben zu streichen. Eine weiße Farbe, eine terrakottafarbene mit reflektierenden Pigmenten und eine dritte, einfach nur terrakottafarbene, um einen Vergleich anzustellen. Obwohl weiße Farbe in der Regel ein höheres Sonnenreflexionsvermögen aufweist, so die Stadtverwaltung, würde die terrakottafarbene Farbe mit Pigmenten es ermöglichen, die Ästhetik eines traditionellen Daches gleichzeitig zu erhalten. Durch den Vergleich des Energieverbrauchs jeweils neu installierter Klimaanlagen soll festgestellt werden, welcher Anstrich am geeignetsten ist, mittels überschaubarer Kosten effizient Energie zu sparen, gestalterischer Ästhetik zu genügen und das Leben in Zeiten des Klimawandels spürbar zu erleichtern.
Hasta luego! Auf das Ergebnis warten wir gespannt!

