Lacke & Farben aktuell

 
Das Team der VdL-Bezirksgruppe Nord vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen der rund 40 Lack-, Farben- und Druckfarbenunternehmen im Norden Deutschlands. 

Ein Leuchtturm für die Branche will die Bezirksgruppe Nord für ihre Mitgliedsunternehmen sein. Wir unterstützen die bundesweiten Aktivitäten und sind für die Unternehmen in Niedersachsen, Hamburg, Bremen und Schleswig- Holstein Ansprechpartner vor Ort. Wir bieten Möglichkeiten zum Austausch und vertreten die Belange der Firmen in regionalen Gremien sowie gegenüber der Politik.

Frühzeitig erkennen

Auf dem „platten Land“ schauen wir weit voraus. Wir erkennen zukunftsrelevante Fragestellungen im Schulterschluss mit den Mitgliedern frühzeitig und greifen sie in der Lobbyarbeit konsequent auf. Beispielsweise wurde schon Ende 2013 der erhebliche Mehraufwand für die Farb- und Lackhersteller deutlich, der durch das neue europäische System für Produktmeldungen an die Giftinformationszentren entstehen wird. Ein von uns...

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Klein aber „eingeschworen“: 17 mitgliedsunternehmen zählt der Lackverband im Nordosten. ein kleiner Kreis mit einem breiten Angebotsspektrum.

Mit ihren 17 Mitgliedern ist die Bezirksgruppe Nordost die kleinste Bezirksgruppe des Lackverbandes. Die Unternehmen verteilen sich auf das große Gebiet von sechs Bundesländern: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg Vorpommern, Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen. In jedem Land ist mindestens eine Firma aus der Farbenindustrie ansässig. Zur Bezirksgruppe gehören als ständige Gäste das „Institut für Lacke und Farben“ in Magdeburg und die „Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe“ in Dresden. Beide haben lange historisch gewachsene Verbindungen zur Lack und Farbenindustrie im Osten Deutschlands. Heute helfen sie durch ihre aktive Mitwirkung in der Bezirksgruppe den Mitgliedern zum einen dabei, innovativ zu bleiben und neue Trends in der Entwicklung von Beschichtungsstoff en zu erkennen. Zum anderen im Porträt werden Möglichkeiten aufgezeigt, junge Menschen für die Industrie zu interessieren. Die Gewinnung von Fachkräften ist auch im Osten Deutschlands eine Herausforderung, die den Unternehmen zunehmende Anstrengungen abverlangt.

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Jugendliche mit Ideen auf der Bühne

Nachwuchs und Fachkräfte werden dringend gesucht. Um junge Leute vor Ort für die Farbenbranche zu interessieren, beteiligt sich die Branche 2019 an einer der erfolgreichsten Ausbildungsmessen in Deutschland. Das Konzept erarbeiten Azubis der Unternehmen.

Wie kann unsere Branche Ausbildungsberufe wie den Lacklaborant oder Chemikant in Zukunft attraktiver gestalten?

Mit dieser wichtigen Frage beschäftigt sich der VdL als Branchenverband seit geraumer Zeit. Denn der Nachwuchs und Fachkräftemangel sind eines der drückendsten Themen für Unternehmen. Um junge Leute vor Ort abzuholen und für die Farbenbranche zu interessieren, hat sich der Verband unter Federführung des Arbeitskreises Bildung entschlossen, bei einer der erfolgreichsten Ausbildungsmessen in Deutschland teilzunehmen:

Wie die IdeenExpo Besucherrekorde erreicht.

Die IdeenExpo gilt als eine der erfolgreichsten Messen im naturwissenschaftlichen Bereich, lockte 2017 über 350.000 junge...

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Vom Alpenglühen bis zum Grün der fränkischen Mittelgebirge – die Bezirksgruppe Bayern bündelt die Interessen der Lack- und Druckfarbenhersteller im Freistaat und darüber hinaus. 

Mittelständisch geprägt und oft inhabergeführt, regional verwurzelt und dabei global erfolgreich – das ist die Lack- und Druckfarbenbranche in Bayern.

Die insgesamt 29 Unternehmen und Standorte der VdL-Bezirksgruppe erwirtschaften rund 10% des bayerischen Chemieumsatzes von insgesamt 17 Milliarden Euro (2017). Der VdL in Weiß und Blau – in Anlehnung an die bayerischen Landesfarben und den „Himmel der Bayern“ – zeichnet sich dabei vor allem durch seine Vielfalt aus: von Bauten über Druckfarben, von Fahrzeugreparatur-, Holschutz- oder Industrielacken bis hin zu Spezialitäten wie Kerzen- und Christbaumkugellacken ist im Freistaat nahezu alles, was die Branche zu bieten hat, vertreten.

Die Geschäftsstelle der VdL-Bezirksgruppe wird durch das Team des Landesverbandes Bayern des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI-LV Bayern) mitbetreut. Der VdL-Bezirksgruppe stehen dabei alle Dienstleistungen und Angebote des VCI offen, und sie profitiert von den Synergien in der Verbändegemeinschaft im Chemieverbandshaus in München: Die Innstraße 15 beheimatet hier drei Verbände „unter einem Dach“ – Arbeitgeberverband VBCI, Wirtschaftsverband VCI-LV Bayern sowie den Verband der Kunststoff verarbeitenden Industrie in Bayern (KVI Bayern).

Über alle Verbände hinweg treten insgesamt 26 Mitarbeiter – in bester Symbiose von Chemikern und Juristen, „Altbayern“, Schwaben, Franken und wenn’s sein muss sogar „Bayern“, „Sechz’gern“, „FCA-Fans“ und „Clubberern“ – für die Interessen der Chemiebranche im flächenmäßig größten deutschen Bundesland ein. Auch wenn es dabei gewisse regionale Schwerpunkte gibt – das sogenannte (Süd-Ost-)Bayerische Chemiedreieck, größere Standorte im Raum Augsburg oder ganz im Norden (Obernburg) sowie natürlich rund um München – ist gerade die Lack- und Druckfarbenbranche in der ganzen Fläche Bayerns beheimatet. So gibt es keinen der sieben Regierungsbezirke ohne eine VdL-Mitgliedsfirma.

Im Fokus der Verbandsarbeit steht – wie in anderen Bundesländern auch – der Erhalt und die wirtschaftliche Stärkung des hiesigen Produktionsstandorts. Die Aufgabengebiete der Bezirksgruppe decken dabei unter besonderer Berücksichtigung der regionalen Belange auch die wirtschaftspolitischen Themenfelder des VdL-Bundesverbandes ab, wie z.B. die Bereiche Arbeitsschutz und Anlagensicherheit, Forschung und Innovation, Umweltfragen und Stoffpolitik. Die Interessen der Branche werden hierzu auf Landes-, Bundes- und Europaebene gegenüber den relevanten Anspruchsgruppen wie Politik und Administration vertreten. Dass der „bayerische Löwe“  an dieser Stelle oftmals besonders laut brüllt, liegt also sicher nicht nur an einer eigenen, selbstbewussten „Landes- Partei“ in der Regierung.

Wichtiger Bestandteil der Verbandsarbeit ist aber auch die Vernetzung innerhalb der Farbenbranche sowie der Erfahrungs- und Informationsaustausch. Als regelmäßiger Treffpunkt haben sich hierzu die Bezirksgruppensitzungen im Frühjahr und Herbst etabliert. Bei diesem Austausch steht die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen an vorderster Stelle – sei es z.B. durch hochkarätige Beiträge zur Umsetzung von Industrie 4.0 oder der Etablierung zukunftsfähiger Innovationsmethoden. Denn die Lack-und Druckfarbenindustrie soll auch in Zukunft wichtiger Teil des bayerischen  Hightech-Standorts bleiben: mittelständisch geprägt und oft inhabergeführt, regional verwurzelt und dabei global erfolgreich – oder wie‘s kurz gesagt so schön heißt: „Mia san Mia“. ...

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Die VdL-Bezirksgruppe Baden-Württemberg vertritt eine traditionell starke, mittelständisch geprägte Region und bietet den Unternehmen Service und Weiterbildungsangebote. 

Baden-Württembergs Lack- und Druckfarbenindustrie ist die drittgrößte Branche innerhalb der chemischen und pharmazeutischen Industrie im Südwesten. 41 Farben-, Lack- und Druckfarben-Unternehmen in der VdL-Bezirksgruppe beschäftigen 19.000 Mitarbeiter und machen ca. 4,7 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr (Stand Februar 2018).

Die Unternehmen sind in der Mehrzahl kleine und mittelständische Betriebe. Besonders wichtig sind die Bereiche Bautenschutz (mit WDS-Systemen) sowie die Produktion von Flüssig- und Pulverlacken für die in Baden-Württemberg traditionell starke Fahrzeug- und Maschinenbaubranche. 

VON BADEN-BADEN AUS FÜR DIE MITGLIEDER

Die Geschäftsstelle des VdL ist in Baden- Baden ansässig – in Bürogemeinschaft mit dem VCI-Landesverband Baden-Württemberg, dem Pharmaverband BPI und dem Arbeitgeberverband Chemie...

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Die Marktlage bei Farben, Lacken und Druckfarben hat sich im zweiten Halbjahr 2018 weiter leicht verschlechtert. neben den Bautenfarben schwächelt jetzt auch der Sektor Industrielacke. 

Die konjunkturelle Lage in Deutschland hat sich in der letzten Zeit etwas eingetrübt. So ist der Ifo-Geschäft sklima-Index im Monat November zum dritt en Mal in Folge gesunken – er liegt jetzt noch bei 102,0 Punkten. Obwohl bislang noch nicht davon auszugehen ist, dass es wirtschaftlich zu einer Rezession in Deutschland kommen wird, ist die Stimmung bei den Unternehmen deutlich schlechter. Vor allem die globalen Unsicherheiten bezüglich der Handelskonflikte hatten sich zuletzt verschärft.

Eintrübung der Aussichten im Industrielacksektor

In Deutschland laufen nur noch die stark exportorientierten Industriebereiche Maschinenbau, Elektroindustrie, aber auch die Erzeugung von Metallerzeugnissen noch rund. In diesen Teilbranchen besteht nach wie vor eine relativ hohe Nachfrage nach oftmals hochwertigen...

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Firmen befürchten konkrete Nachteile

Laut einer VdL-Umfrage haben 2/3 der Unternehmen bereits mögliche Auswirkungen des britischen Ausstiegs geprüft und versuchen, rechtzeitig zu reagieren.

Nachdem ab 23. Juni 2016 das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU beschlossene Sache war, kamen natürlich auch in der Farbenbranche Sorgen auf, wie man mit den Verpflichtungen unter REACH nach dem März 2019 umgehen wird. Das „Institut der deutschen Wirtschaft“ hatte kürzlich Zahlen zur Vorbereitung von Unternehmen auf den Brexit aus allen Wirtschaftsbereichen veröffentlicht, nach denen 60 % der befragten Firmen gar nicht und weitere 24,7 % nur in geringem Maße auf den Brexit vorbereitet waren.

Auch der VdL hat in einer Umfrage unter den Mitgliedern die Betroffenheit und den Stand der Vorbereitungen auf einen gegebenenfalls harten Brexit eruiert. Danach scheint die Lack- und Druckfarbenindustrie besser vorbereitet zu sein:

So haben bereits zwei Drittel der 28 antwortenden Mitgliedsfirmen ihre Lieferkette auf für den Brexit relevante Verbindungen geprüft. In rund 40 % der Fälle ist danach weiteres Handeln nötig. Von dem verbleibenden Drittel der Unternehmen, die bisher ihre Lieferkette noch nicht überprüft hatten, planen weitere 70 %, dies noch in den nächsten Monaten zu tun.

Anpassungen, die von den VdL-Mitgliedsfirmen geplant bzw. bereits durchgeführt worden sind, reichen von der Einführung zusätzlicher Produktreihen über das Umstellen auf andere Lieferanten außerhalb des Vereinigten Königreichs bis hin zum Austausch von Rohstoffen, die bisher aus Großbritannien bezogen wurden.

Von den befragten VdL-Mitgliedsunternehmen befürchten 62 % konkrete Nachteile durch einen unkontrollierten Brexit. Besonders häufig werden hierbei Kosten und Zeitverzögerungen, Engpässe bei der Rohstoff Versorgung und fehlende Übergangszeiten genannt. Unklar sind auch die rechtlichen Grundlagen nach dem Ausscheiden von Großbritannien aus der EU. Befürchtet werden eventuelle Sonderregelungen zur Einstufung und Etikettierung sowie notwendige neue Registrierungen und ein Ansteigen der Kosten auch für Personal.

Unter allen befragten Unternehmen hat die zitierte Studie des „Instituts der deutschen Wirtschaft “ als erwartete Handelsbarrieren ermittelt: Grenzkontrollen mit 49 %, Zölle mit 43 %, nichttarifäre Handelshemmnisse mit 44 % und ein hartes „No Deal“Ausscheiden mit 39 %.

Die Befürchtungen in der Lack –und Farbenbranche decken sich also insgesamt mit denen aller Wirtschaftszweige.

Auch wenn die VdL-Mitgliedsfirmen besser vorbereitet zu sein scheinen, bleiben doch viele Unsicherheiten im Umgang mit REACH und dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU.

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Entscheidung rückt immer näher
 
Die Europäische Kommission treibt das Verfahren zur Einstufung von Titandioxid trotz Kritik aus Deutschland und anderen Mitgliedstaaten weiter voran.

Die EU hat den nächsten Schritt hin zu einer Einstufung von Titandioxid als Gefahrstoff getan und am 23. November die kommissionsinterne Abstimmung gestartet. Im Anschluss daran werden die internationalen Handelspartner informiert. Während 60 Tagen haben die WTO-Mitglieder dann Gelegenheit, Stellung zu nehmen. Danach könnte der federführende REACH-Regelungsausschuss am 14./15. Februar endgültig entscheiden.

Inhaltlich hat die Kommission einige Änderungen vorgenommen: Positiv ist, dass die Kommission erkannt hat, dass eine Einstufung und Kennzeichnung von sämtlichen titandioxidhaltigen Gemischen – also auch Farben, Lacken und Druckfarben – als „vermutlich krebserzeugend durch Einatmen“ weder sinnvoll noch gerechtfertigt ist. Leider inkonsequent: So ist der Vorschlag für eine Einstufung zwar auf Titandioxid in Pulverform beschränkt, allerdings sollen zusätzlich pulverförmige, titandioxidhaltige Gemische eingestuft werden. Das würde z.B. Pulverlacke treffen, obwohl auch hier das Titandioxid fest in der Bindemittelmatrix gebunden ist und als solches gar nicht eingeatmet werden kann. Neu ist der Vorschlag für Warnhinweise auf der Verpackung von flüssigen und festen Gemischen: Danach soll z.B. der Hinweis aufgedruckt werden: „Achtung! Beim Sprühen können sich gefährliche Tröpfchen bilden“ – und zwar unabhängig, ob das Produkt überhaupt zum Sprühen geeignet ist. Bei festen Gemischen, z.B. Pulverlacken oder Tuschkästen, soll der Aufdruck erfolgen „Achtung! Bei der Verwendung kann gefährlicher Staub entstehen“. Diese Vorschläge widersprechen nicht nur der bei der Einstufung vorgenommenen Beschränkung auf pulverförmige Stoff e, sie sind auch offensichtlich unverhältnismäßig: So sind beispielsweise über 99% der Farben und Lacke gar nicht für Sprühanwendungen geeignet.

Die befürchteten negativen Auswirkungen einer Einstufung auf den Abfallbereich versucht die Kommission durch eine Leitlinie oder im Rahmen einer Änderung der Abfallrahmenrichtlinie zu vermeiden. Danach soll nur pulverförmiger Abfall „mit einem Anteil von 1% oder mehr titandioxidhaltigen Partikeln mit einem Durchmesser ≤ 10 μm“ als „Sondermüll“ gelten. Dabei übersieht die Kommission allerdings, dass die Regelung im Abfallbereich praktisch nicht umsetzbar ist, weil es überhaupt keine entsprechenden Messmethoden gibt. Im Übrigen wäre eine Leitlinie rechtlich unverbindlich mit der Folge, dass ein Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen in der EU droht. Eine Änderung der Abfallrahmenrichtlinie hingegen dauert gewöhnlich Jahre, müsste allerdings vor einer Einstufung bereits erfolgen.

Nach wie vor ignorieren die federführenden General Direktionen Umwelt und Industrie, dass es sich nicht um ein Stoff, sondern um ein Staub-Thema handelt, das im Rahmen des Arbeitsschutzes behandelt werden sollte. Vor diesem Hintergrund ist es zu begrüßen, dass die General Direktion Arbeit damit begonnen hat zu prüfen, für welche Stoff e ein europäisch einheitlicher Arbeitsplatzgrenzwert geschaffen werden sollte. In der Vorschlagsliste mit prioritären Stoff en findet sich unter anderem Titandioxid. 

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„Team-Event“ mal anders: Der VdL renoviert eine Kindertagesstätte zu Weihnachten

Das jährliche Team-Event: Manche gehen zum Klettern, andere gemeinsam aufs Wasser und einige versuchen zusammen den Ausbruch aus Escape-Rooms.  Anders mal wieder der VdL: Die zwölf Mitarbeiter des Lack- und Druckfarbenverbands haben einen trüben Dezembertag genutzt, um frische Farbe ins „Abenteuerland“, eine private Kindertagesstätte in Maintal-Dörnigheim zu bringen.

55 kreative Kinder und Farbe, da hat wohl jeder seine eigene Vorstellung. Um aber fingerverzierte Wände und bunte Handabdrücke zu vermeiden, hatte der Kita-Vorstand mit der VdL-Kollegin Sabine Berger eine eigene Farbenwelt für jeden Raum festgelegt: 40 Rollen Abklebe-Band und 30 Kilo Abdeckpapier waren bereits verarbeitet als die eifrigen VdL-Maler anrückten – voller Tatendrang -  natürlich - galt es doch, sieben Räume und mehr als 250 Quadratmeter Wand an einem einzigen Tag neu zu gestalten. Professioneller Anspruch ist bei einem Fachverband natürlich Ehrensache - und so strichen, pinselten, malten und mischten die Mitarbeiter Blau, Grün, Gelb, Rose und vor allem Aquarell für die über 3 Meter hohen Räume. Eine zum Teil schweißtreibende Angelegenheit vor interessiertem Publikum, denn die drei Kindergartengruppen heiterten die Freizeitmaler durch ihre staunenden Besuche immer wieder auf.

Über acht Stunden hatte die Umsetzung gedauert, über 20 Farbrollen und Pinsel und acht große Eimer Farbe verbraucht. Am Ende konnte sich das Werk sehen lassen, und nach Sonnenuntergang fiel der ein oder andere Farbverlauf auch gar nicht mehr so auf. Das Kita-Team und die Eltern waren jedenfalls dankbar und unterstützen die Aktion mit einem Mittagessen und jeder Menge  Kaffee.

„Eine gelungene Aktion und Dank an alle Beteiligten“, fasst VdL-Geschäftsführer Martin Engelmann  den Tag zusammen. „Eine tolle Teamarbeit, die zeigt: Wir sind Farbe!“   

 

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Wandfarben sollen nach einem Beschluss der Jury Umweltzeichen ab 2021 keinen „Blauer Engel“ mehr tragen, wenn sie Konservierungsmittel enthalten.

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Licht und Lack am Weihnachtsbaum

Früher war zwar mehr Lametta, heißt es bei Loriot, doch für mehr Glanz im weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer sorgen heute lackierte christbaumkugeln und Kerzen, die feste Bestandteile von farblich abgestimmten Weihnachtsschmuck-ensembles sind.

Die Weihnachtszeit ist voller Glanz und Lichter. An dieser Stimmungsvollen Atmosphäre haben Lacke einen ganz besonderen Anteil. Denn Lacke für Christbaumkugeln und Kerzenlacke machen diese farbenfrohen Momente überhaupt erst möglich. Und in diesem besonderen Markt hat ein deutsches Unternehmen aus Nürnberg weltweit die Nase vorn. Auch in diesem Jahr werden allein in Deutschland wieder über 20 Millionen Weihnachtsbäume aufwändig geschmückt. Da dürfen die klassischen Christbaumkugeln aus lackiertem Glas nicht fehlen, nicht zu reden von den zahllosen Kerzen, deren Licht zur Winterzeit in deutschen Wohnzimmern warme Gemütlichkeit verbreitet.

Hohe Transparenz und Brillanz

Wenn die Weihnachtsbäume geschmückt...

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Die Dezember-Ausgabe von  "WIR SIND FARBE"  beschäftigt sich unter anderem mit den aktuellen Entwicklungen zum Thema Brexit und dem Kampf der Industrie um den Blauen Engel.

Weitere Beiträge sind:

  • Konjunkturelle Abschwächung im Herbst

  • IdeenExpo 2019 

  • Im Portrait: die Bezirksgruppe Nordost

  • Verbandsnachrichten in aller Kürze

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Putze nach DIN EN 15824 müssen mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet werden. Damit wird dokumentiert, dass die Produkte den aktuellen europäischen Anforderungen an Standsicherheit, Brandschutz und Umweltschutz entsprechen. Jeder EU-Mitgliedstaat ist verpflichtet, die korrekte Einhaltung aktiv zu überwachen.

VdL und der Verband für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VdPM) haben nun die Broschüre „CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung für Außen- und Innenputze mit organischen Bindemitteln“ neu aufgelegt und hinsichtlich der neuen EN 15824 angepasst und aktualisiert. Bisher fehlten die Festlegungen der Systeme zur Bewertung und Überprüfung der Leistungsbeständigkeit.

Diese können der Broschüre nun mit Verweis auf die basierenden Kommissionsentscheidungen entnommen werden. Darüber hinaus finden sich auch Muster für die CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung. Genauso wichtig ist es, durch eine einheitliche und korrekte Kennzeichnung der Produkte und die Einhaltung der Norm das Vertrauen der Verbraucher in die Produkte zu stärken. In diesem Sinne empfehlen die beteiligten Verbände ihren Mitgliedern die sorgfältige Beachtung der in dieser Broschüre gegebenen Hinweise....

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Im dritten Quartal 2018 haben sich die Exporte und Importe von Lacken und Farben leicht belebt.

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Über 100 Fachleute treffen sich in Frankfurt zur Technischen Tagung und tauschen sich über aktuelle Entwicklungen und neue Gesetzgebung aus.

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Der Lack- und Druckfarbenverband renoviert seine Räume und bietet eine kleine Leistungsschau der Branche.

„Bis zu zwei Millionen Farbtöne kann das menschliche Auge unterscheiden!“ Diese erstaunliche Zahl hatten wir kürzlich im Chemie Report genannt. Umso bemerkenswerter, dass die Räume des Verbands der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) bislang im Wesentlichen nur drei Farbtöne aufzuweisen hatten: Teppich-Grau, Aktenordner-Weiß, und Irgendwie-Wandgelb.

Zwar gewöhnt man sich an Vieles, aber als Verband hat man ja einen Ruf zu verlieren: So lag der Griff zu Farbrolle und Pinsel nahe. Selbstverständlich mit ausgefeilter Strategie: Nicht nur bunt und hübsch sollte es werden, auch eine kleine Leistungsschau moderner Farben war gewünscht. Die Oberflächen sollten ausdrucksstark sein, ein Branding den VdL erkennen lassen. Zwölf verschiedene – und ausgeprägte – Geschmäcker der Mitarbeiter wollten beachtet sein und zusätzlich den nicht gerade lichtverwöhnten 3. Stock des...

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Krisenhandbuch und Krisenkommunikation – diese Paarung kam bei den Branchenunternehmen 2017 sehr gut an.

Daher veranstaltet der VdL am 23./24. Januar 2019 erneut ein zweitägiges Seminar zum Krisenmanagement in Frankfurt/M..

Neben Einsichten in Strukturen und Aufgaben einer erfolgreichen Kommunikation im Ernstfall stehen auch praktische Handlungsanleitungen und Pressetraining auf dem Programm. Das Seminar ist exklusiv für Mitglieder, die Seminarkosten übernimmt der Verband.

Melden Sie sich jetzt online über http://event.wirsindfarbe.de/ an.

Laura Buhrow
Mainzer Landstraße 55
60329 Frankfurt
Tel: +49 69 2556 1703
Fax: +49 69 25561358

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Nach Abschluss der sechsjährigen Bauphase können sich Bürger und Touristen der Mainmetropole in den historisch anmutenden Gässchen jetzt ein eigenes Urteil darüber bilden, ob die kühne Entscheidung richtig war, die Altstadt auf dem 7000 Quadratmeter großen Areal zwischen Dom und Römer wiederauferstehen zu lassen.
 
Sie sollte so aussehen wie vor ihrer Zerstörung durch die Luftangriffe von 1943 und 1944. Komplett mit Fachwerk, Innenhöfen, figürlichem Schmuck und – in einem Fall – Vergoldungsarbeiten. Die Optik der Vorkriegszeit hat es in dieser Perfektion nie gegeben, denn sie wird mit dem Komfort moderner Technik und den Auflagen der hessischen Bauordnung kombiniert.

Kritiker warnten früh vor einer „Märchenstunde am Main“. Doch vielen Befürchtungen zum Trotz ist aus der neuen Altstadt kein Disneyland geworden. Alle Gassen sind eng wie zu Goethes Zeiten und fast alle 35 Häuser schmal und hoch, edel und elegant. Sie heißen „Goldenes Lämmchen“, „Klein Nürnberg“, „Rotes Haus“, „Goldene...

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Eine Novellierung passt das Mess- und Eichrecht auch für Farben und Lacke an. Künftig darf nach Gewicht und Volumen ausgezeichnet werden – aber noch nicht bei allen Gebinden.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat im Juni 2018 einen Referentenentwurf zur Änderung des Fertigpackungsrechts vorgelegt. Die Novellierung der Fertigpackungsverordnung (FPackV) ist der letzte Baustein zur Reform des deutschen Mess- und Eichrechts. Die Verordnung regelt die Anforderungen an Fertigpackungen und andere Verkaufseinheiten hinsichtlich Kennzeichnung der Nennfüllmenge und der notwendigen Aufschriften sowie die Marktüberwachung. Die alte Verordnung stammt noch in wesentlichen Teilen aus den 1970er Jahren und entspricht einer Sammlung verschiedener Handelsbräuche.

In dem neuen Entwurf bleiben die meisten Vorschriften erhalten, werden aber konkretisiert und in eine übersichtlichere Struktur eingeordnet. Darüber hinaus werden europäische Entwicklungen und nationale Änderungen im Mess- und...

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Bis auf wenige Ausnahmen benötigen wasserbasierte Farben und Lacke Schutz vor mikrobiellem Befall, andernfalls drohen sie zu verderben. In die verfahrene Diskussion um einen ganzheitlichen Ansatz bei der Bewertung scheint nun Bewegung zu kommen.

 
Betrachtet man die bei den Topfkonservierern geplanten, weiteren Einschränkungen, wird offenkundig, dass ein Wirkstoff nach dem anderem für die Branche nicht mehr zur Verfügung steht. Konkret bedeutet dies, dass die einzelnen Wirkstoffe mit Anwendungseinschränkungen belegt werden, durch die sie nicht mehr einsetzbar sind, was einem faktischen Verbot gleichkommt. In der Tat sieht die momentane Praxis so aus, dass jeder Stoff in einem starrformalistischen Prozess einzeln bewertet und mit Beschränkungen belegt wird, ohne das berücksichtigt wird, welche Konsequenzen dies für die Endanwendung hat. Dies hat dazu geführt, dass die zukünftige Konservierung von wasserbasierten Formulierungen insgesamt in Frage gestellt ist.

Wichtig: ein...

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In der Sommerpause 2018 wurde durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) ein neuer Referentenentwurf der „Ersten Verwaltungsvorschrift zum Bundes- Immissionsschutzgesetz – Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft“ (kurz: TA Luft) veröffentlicht. Ziel ist es, das Verfahren noch in diesem Jahr abzuschließen.

Die TA Luft, die Grenzwerte für bestimmte Luftschadstoffe und technische Anforderungen für Industrieanlagen vorgibt, befindet sich bereits seit einigen Jahren in der Überarbeitung. Erste Überlegungen, die 16 Jahre alte Verwaltungsvorschrift anzupassen, gibt es schon länger. Im Sommer 2014 kündigte das Bundesumweltministerium (BMU) offiziell an, die bestehende TA Luft punktuell überarbeiten zu wollen. Ziel sollte sein, die grundsätzliche Struktur und Systematik aufrechtzuerhalten, dabei aber die Verwaltungsvorschrift an die CLP-Verordnung und den aktuellen Stand der Technik anzupassen. Ein Abschluss des Verfahrens war eigentlich für Sommer 2017 vorgesehen, jedoch konnte der Termin nicht gehalten werden. Im Juli 2018 hat das BMU nun überraschend für alle Beteiligten fast eineinhalb Jahre nach dem letzten bekannten Entwurf einen neuen Referentenentwurf der TA Luft veröffentlicht, zu dem erst nach massiver Kritik der Industrie eine offizielle Beteiligung der betroffenen Kreise möglich wurde. 

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Die WHO führt mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen den weltweiten Kampf gegen Bleivergiftungen an. In diesem Jahr findet die Aktionswoche vom 23. bis 29. Oktober statt und konzentriert sich auf die Forderung nach einem Verbot für bleihaltige Farben.

Bleiverbindungen haben in Lacken und Farben keine Daseinsberechtigung

Blei und seine Verbindungen haben es aufgrund ihrer technischen Eigenschaften und der guten Verfügbarkeit zu vielfältigen Formen der Verwendung gebracht, von denen sehr viele durch Aufnahme oder Einatmung direkte Auswirkungen auf Menschen hatten und haben: u.a. Zahnplomben, Süßmittel für Wein, Wasserleitungen, Keramikglasuren, Trinkgefäße aus Metalllegierungen und Bleikristall, Streckmittel für Cannabis. Hinzu kommt die weit verbreitete Anwendung in elektrischen Batterien und Akkumulatoren, in Munition, für Glaseinrahmungen, als Stabilisator in Kunstoffen und als Lötzinn. In Lacken und Farben fanden Bleiweiß und Bleichromat als gut deckende Pigmente,...

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Herausforderungen und Chancen in der Digitalisierung

Der VCI-Mittelstandstag am 21. November 2018 steht in diesem Jahr im Focus der „Erfolgsstrategien im digitalen Zeitalter“. Themen wie Digitalisierung, smart Fabrik, Arbeiten 4.0 und Sicherheitsrisiken in den IT-Strukturen werden hier von Spezialisten genau beleuchtet und vorgestellt.

Weitere Themen werden unteranderem der bevorstehende Brexit und seine Auswirkungen sein.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Mitgliedsunternehmen des VdL kostenlos.

Hier erhalten Sie weitere Informationen und können sich anmelden

 

 

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Die Zahlen für das zweite Quartal waren enttäuschend: Die Konjunktur für Farben und Lacke schwächelt. Auch der Export gibt leicht nach. Nur ein Sek-tor zeigt positive Impulse und deutliches Wachstum.

Es ist noch nicht lange her, da mussten wir unsere Konjunkturprognose für das laufende Jahr im Vergleich zu unserer Pressekonferenz zu Beginn des Jahres leicht nach unten korrigieren. Gingen wir zu Beginn 2018 noch von einem leichten Marktwachstum aus, sprechen wir seit dem Frühsommer von einer stagnierenden Entwicklung.

Bautenfarben ohne Impulse

Dieser Trend scheint sich nun weiter zu bestätigen – im 2. Quartal verlief die Konjunktur insgesamt für uns seitwärts, ohne besondere Wachstumsimpulse. So blieb vor allem die Nachfrage nach Bautenfarben weiterhin schwach, sowohl im Do-It-Yourself-Segment als auch im Profi-Bereich. Für das Gesamtjahr 2018 gehen wir inzwischen sogar von einem leichten Rückgang bei den Dispersionsinnenwandfarben sowie bei den Fassadenfarben aus. Während sich auch...

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Mit einem Plus beim Lesepublikum und einem Rückgang bei den Fachbesuchern ist die 70. Frankfurter Buchmesse am Sonntag zu Ende gegangen. Hochwertige Druckausgaben locken Besucher.

Mit mehr als 7300 Ausstellern aus über 100 Ländern und  4000 Veranstaltungen ist die 70. Frankfurter Buchmesse sicher eines der prägendsten Events in diesem Jahr gewesen. Als neues Wahrzeichen begrüßte die knapp 300.000 Besucher der futuristisch anmutende „Frankfurt Pavilion“, in dem über alle fünf Messetage Podiumsrunden, Gespräche und Preisverleihungen stattfanden. Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2018 war Georgien.
Ein wichtiges Thema für die Branche ist der digitale Wandel. Die, wie eigentlich jedes Jahr, sehr gut besuchte Buchmesse zeigte jedoch deutlich, dass trotz E-Book-Reader und Hörbüchern auch der traditionelle Buchmarkt seine feste Stellung behält. So konnten viele besonders hochwertig geprägte, illustrierte oder bedruckte Bücher bewundert und entdeckt werden. Auf zahlreichen kleinen Bühnen...

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Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger kamen am Samstag (22.9.), um die Welt der chemisch-pharmazeutischen Industrie kennenzulernen und den Unternehmen bei spannenden Vorführungen über die Schulter zu blicken. Rund 198 Unternehmen und 7 Hochschulen hatten zum „Tag der  Chemie“ ihre Türen und Werkstore in ganz Deutschland geöffnet.

Besonders erfreulich war die rege Beteiligung der Lack- und Druckfarben-Unternehmen, die mit attraktiven Rahmenprogrammen durch den Tag führten und so Gelegenheit gaben, Anlagen, Umweltschutzeinrichtungen und Laboratorien zu besichtigen oder sich über Produkte und Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

So konnte man beispielsweise bei der Firma SW-Color in Bindlach neben Führungen durch das Werk auch in spannenden Vorführungen im Labor oder bei der Herstellung von Lacken dabei sein. Im Anschluss konnten die Besucher  die produzierten Erzeugnisse unter künstlerischer Anleitung auf Leinwände künstlerisch auftragen.

Bei der Firma ACTEGA in Lehrte lag der Fokus wie auch bei vielen anderen Unternehmen  besonders auf der großen Auswahl der Ausbildungsmöglichkeiten in den Betrieben. Auch konnten die Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen und sehen, welche filigrane Arbeit in einem Lackprodukt steckt.

Mit dem „Tag der Chemie“  konnte die chemisch-pharmazeutischen Branche in den vergangenen 28 Jahren mehr als 3,5 Millionen Menschen bundesweit einen Einblick in die Laboratorien und Produktionshallen bieten....

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Galleria 1/Messe Frankfurt Exhibition GmbH/ Petra Welzel / Automechanika Workshop A

Die Aussteller auf der Automechanika präsentieren spannende Innovationen, die Fahrzeuglackierbetrieben glänzende Perspektiven eröffnen können.

In Fahrzeugreparatur- und Lackierbetrieben zählt vor allem eins: die Zeit. Um einen Schaden an der Karosserie rentabel reparieren und perfekt lackieren zu können, müssen alle Arbeitsschritte, vom Schleifen bis zum Lackiervorgang selbst, exakt aufeinander abgestimmt sein. In Messe-Halle 11 auf der Automechanika, wo es um Lackierung und Werkstattausrüstung ging, kann man deutlich spüren und hören, dass die Hersteller von Zubehör und Werkzeugen mit der Entwicklung ihrer Produkte vor allem eines im Sinn haben: die einzelnen Arbeitsschritte der Lackierprofis so effizient, schnell und sauber wie nur möglich zu gestalten.
Dabei sind es weniger die Big Player, die mit spannenden Ideen aufwarten, sondern vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die in enger Zusammenarbeit mit ihren Kunden Produkte und Lösungen entwickeln, die in manchen Fällen...

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Viele Lacke und Farben brauchen nach wie vor wirksame Konservierungsmittel, um nicht frühzeitig zu verderben. unsere drei Infografiken sollen den Schutz von Farbe und die Problematik eines Verbots von immer weiteren Konservierungsmitteln verdeutlichen.

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Bei dem Ziel Bleifarben möglichst bis 2020 weltweit zu ächten, ziehen Umweltbehörden, NGOs und Industrie an einem Strang. Große Einigkeit herrschte daher beim Treffen der „Global Alliance to Eliminate Lead in Paint“, die auf Einladung von Jacob Duer, Direktor beim Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), Mitte Juni in Genf zusammenkam. Walker Smith, Direktorin der amerikanischen Umweltbehörde EPA und Vorsitzende der Allianz, verwies auf die Gesundheitsrisiken von Bleifarben insbesondere für Kinder in unterentwickelten Ländern. Mit dem „UN Model-Law“ gäbe es nun eine – sowohl von Industrie als auch NGOs akzeptierte – Blaupause zur rechtlichen Beschränkung von Bleifarben. Sarah Brosche von der weltweit tätigen NGO IPEN verwies im Anschluss auf Missbräuche bei der Kennzeichnung von bleifreien Farben in Afrika. Dies zeige zum einen die zunehmende Sensibilisierung der Verbraucher für das Thema, zum anderen aber eben auch die Lücken bei der Überwachung.

VdL-Hauptgeschäftsführer Martin Engelmann sprach als Vorsitzender des ...

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Am 31. Mai  ist  die letzte von  drei Übergangsfristen für die Registrierung von Chemikalien in Europa abgelaufen. Hersteller und Importeure mussten bis dahin für jeden Stoff im Mengenband von einer  bis 100 Tonnen pro Jahr ein Dossier über  Herstellung, Verwendung und Sicherheit bei der europäischen Chemikalienagentur ECHA einreichen. Stoffe mit größeren Herstellungs- oder Importmengen mussten bereits 2010 und 2013 registriert werden. Seit 2008 wurden insgesamt 88.300 Registrierungen für 21.551 Stoffe eingereicht, 25 % davon aus Deutschland. 18 % der Registrierungen erfolgten durch kleine und mittelständische Unternehmen. 23 % wurden von Alleinvertretern und 38 % für Importe eingereicht. Es wurden Registrierungsnummern für 82.874 Stoffe zugewiesen. Zur Frist 31.Mai 2018 wurden 33.400 Registrierungen für 11.100 Stoffe  (davon ca. 7.000 erstmals registrierte Stoffe) eingereicht.

Mit Ablauf dieser letzten Frist wird die Arbeit an und für REACH nicht beendet sein, lediglich die Schwerpunkte werden sich verschieben. Den Firmen sind durch die REACH-Umsetzung in den letzten zehn Jahren hohe Kosten und großer Personalaufwand entstanden.

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Die internationale Konsumgütermesse „Tendence“ zählt jedes Jahr zu den wichtigsten Messen weltweit, um sich über die Neuheiten aus verschiedenen Branchen in Sachen Lifestyle zu informieren, zu inspirieren und zu ordern. Ende Juni konnten sich an vier Veranstaltungstagen wieder über 20.000 Fachbesucher aus mehr als 82 Ländern durch die Messehallen in Frankfurt bewegen und die sehr aufwendigen Messeflächen der 960 Aussteller in Augenschein nehmen.

VdL besucht erstmals die Tendence 2018

Ich arbeite seit zwei Jahren für den Verband der deutschen Lack und Druckfarbenindustrie und kenne die Tendence bereits von meinem vorherigen Job. Farben und Design spielen eine entscheidende Rolle bei Lifestyle. Daher war es für mich folgerichtig, die Messe auch in meinem neuen Aufgabengebiet zu besuchen. Denn wenn man sich mit Themen rund um Farbe und Trends beschäftigt, findet man hier viel Inspiration und Anregungen.

Schon im Eingangsbereich auf dem Frankfurter Messegelände herrscht an diesem...

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Die hier vorgestellten Ergebnisse der Zukunfts- und Trendforschung basieren auf einem interdisziplinär gelagerten Expertendiskurs und analytisch-methodischen Markt- und Gesellschaftsbeobachtungsprozessen.

Die Zusammenführung aller Ergebnisse führt uns über wissenschaftliche, kreative Bild-Neuverknüpfungen zu Zukunftsszenarien. Die Szenarien liefern Informationen über grundsätzliche Denkmodelle, aber auch über konkrete Kriterien und Phänomene zum Putz der Zukunft, die wir als renderingCODES bezeichnen.

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Wer etwas über die Geschichte und Gegenwart der Lackindustrie in Deutschland erfahren und im wahrsten Sinne begreifen will, kommt um einen Besuch des Deutschen Industrielack-Museums in Dortmund nicht herum. Das einzigartige Privatmuseum im Dortmunder Hafenviertel ist eine überaus vielfältige und lehrreiche Fundgrube, nicht nur für Kenner der Lack- und Farbenbranche.

Dass dieses einzigartige Privatmuseum überhaupt entstehen konnte und mittlerweile über 6.000 Exponate verfügt, ist vor allem der Leidenschaft und dem Engagement von Thomas Grüner und Volker Bach zu verdanken. 2006 begannen sie, ihre Idee für den Aufbau eines Industrielack-Museums in die Tat umzusetzen, im Januar 2009 wurde der Status als Privatmuseum beurkundet. In dieser Zeit haben sich das umfassende Lackwissen und die jahrzehntelange Sammelleidenschaft von Grüner sowie Bachs Kenntnisse und Erfahrungen bei der Konzeption und Gestaltung eines Museums aufs Beste ergänzt. Und sie haben noch große Pläne für die Zukunft.

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Die deutsche Farbenindustrie schaut der zum 1.Juli 2018 anstehenden Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundesstraßen mit Sorge entgegen. Verlautbarungen aus dem Transportgewerbe lassen befürchten, dass die Kosten an Verbraucher und Industrie weitergegeben werden sollen.

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Das im März 2018 in der 4. Auflage erschienene "Titandioxid-Spezial" fasst die wichtigsten Eckdaten rund um das Einstufungsvorhaben des Weißpigments Titandioxid zusammen.

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Trotz Baubooms weist das Jahr 2017 eher durchwachsene Zahlen für die Lack- und Druckfarbenindustrie auf.

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Die Fachgruppe Pulverlacke hat für drei Standardpulverlacksysteme sogenannte Muster-EPDs für die Gesamtbranche veröffentlicht. EPDs (kurz für "Environmental Product Declaration") enthalten Informationen über alle umweltrelevanten Eigenschaften eines Produkts.

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Die europäische Chemikalienagentur ECHA hat die Liste der Biozidwirkstoffe, die sich im Review-Programm befinden aktualisiert. Wirkstoffe, die für die jeweilige Produktgruppe nicht mehr unterstützt werden, dürfen nach dem 4. November 2017 nicht mehr auf dem Markt der EU bereitgestellt und ab 4. April 2018 nicht mehr verwendet werden.

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