Verbraucherschutz

Im Rahmen der Produktverantwortung tragen die Unternehmen der Lack- und Druckfarbenindustrie dafür Sorge, dass Lacke und Farben - insbesondere solche, die in offener Anwendung von Handwerkern und im Do-It-Yourself-Bereich verwendet werden oder in direkten Kontakt mit privaten Endverbrauchern kommen - sicher und unbedenklich genutzt werden können. Wichtige Felder des Verbraucherschutzes sind etwa die Qualität der Innenraumluft, die Nutzung von Konservierungsstoffen in wasserbasierten Beschichtungsstoffen sowie Fragen möglicher Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Kontakt mit den Produkten.

Die Europäische Kommission hat ihren endgültigen Vorschlag für eine Einstufung von Titandioxid als Gefahrstoff verschickt. Der neue Vorschlag umfasst weitaus mehr Feststoffgemische als bisher, mit erheblichen rechtlichen Konsequenzen.

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Sechs Monate vor dem eigentlichen Start der neuen EU-Meldepflichten an Giftinformationszentren (Anhang VIII der CLP-Verordnung) wird immer klarer, dass der Termin nicht zu halten sein wird.

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Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur hat 2017 auf Basis einer Gefahrenbewertung empfohlen, das Weißpigment Titandioxid als einen Stoff „mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung beim Menschen“ durch Einatmen (kanzerogen Kategorie 2) einzustufen. Es gibt jedoch keinen wissenschaftlichen Beleg, der auf eine krebserzeugende Wirkung beim Menschen hindeutet. Der VdL wehrt sich daher gegen eine Stigmatisierung des für die Branche so wichtigen Weißpigments.

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Farben und Lacke auf Wasserbasis bieten gute Wachstumsbedingungen für Mikroben und müssen daher vor mikrobiellen Befall geschützt werden. Im Allgemeinen werden dazu spezielle Konservierungsmittel eingesetzt, die dafür sorgen, dass Farben und Lacke in einwandfreiem Zustand zum Verbraucher kommen.

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Seit der breiten Einführung von wasserbasierten, lösemittelfreien Innenraumfarben und -lacken in den 80er-Jahren ging die Belastung der Innenraumluft durch frisch aufgebrachte Lacke und Farben signifikant zurück. Heute decken wasserbasierte Lacke, Farben und Putze rund 75 Prozent des Marktes ab. Nach wie vor haben auch lösemittelhaltige Produkte ihre Berechtigung, insbesondere im professionellen Bereich. Strenge gesetzliche Vorgaben stellen sicher, dass Farben und Lacke keine Gesundheitsbeeinträchtigungen verursachen.

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Auch eine Sondersitzung des zuständigen REACH-Regelungsausschusses am 7. März 2019 brachte keine Lösung in dem Einstufungs-Krimi um das Weißpigment Titandioxid. Wie zu erfahren war, wird sich die nach den Europawahlen neu zu bildende Kommission frühestens im Herbst damit beschäftigen, ob sie die Einstufung von Titandioxid weiter verfolgt.

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Hier werden die häufigsten Fragen zum Thema Konservierungsmittel in Fassadenfarben in aller Kürze beantwortet.

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Freiwilliger Verzicht auf CMR-Stoffe in Lacken, Farben und Druckfarben

Die Hersteller von Lacken und Farben in Deutschland haben sich verpflichtet, bis 2020 auf den Einsatz von Rohstoffen zu verzichten, die als krebserzeugend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend in den Kategorien 1A und 1B gemäß CLP-Verordnung eingestuft sind (so genannte CMR-Stoffe), soweit das sinnvoll, technisch möglich und ökonomisch vertretbar ist. Dieses Branchenziel knüpft an eine erfolgreiche Brancheninitiative in der Vergangenheit an, die dazu geführt hat, dass die Menge der in der Branche eingesetzten CMR-Stoffe um mehr als 60% reduziert wurde. Für den Bereich der Druckfarben gilt seit 1995 die EuPIA-Ausschlusspolitik, wonach standardmäßig keine CMR-Stoffe eingesetzt werden dürfen.

REACH und CLP schränken den Einsatz von CMR-Stoffen bereits stark ein

Nach geltendem Recht ist der Einsatz von CMR-Stoffen bereits deutlich eingeschränkt, zum Teil sogar verboten. Beim erlaubten Einsatz sind die...

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DiedeutscheChemie-und Pharma-Industrie gehörtzurWeltspitzebeiInnovationen:Nach denUSA,ChinaundJapanbelegtDeutschland beidenAusgabenfürForschungundEntwicklung(FuE)Platz4.DochdieGewichteverlagernsichrasantvorallemzugunstenasiatischerStaaten,diemitdeutlichenSteuervorteilenwerben.SiehabendenvolkswirtschaftlichenWertvonInnovationenerkanntund förderndiesedaherintensiv.DerInnovationswettbewerbwirdinsgesamthärter.Länder,die ammeisteninihreInnovationskraftinvestieren, gehörenhäufigauchwirtschaftlichzudenerfolgreichsten.EinwichtigesInstrumentfürmehr InnovationenistdiesteuerlicheFuE-Förderung, derenEinführungin Deutschlandüberfälligist.

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Ihr Ansprechpartner zum Thema im Verband:

Christoph Maier
Verband der deutschen
Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
Tel.: +49 (0) 69 2556 1704
Mail: maier@vci.de

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Bundesregierung: „Einstufung ungeeignet für Gesundheitsschutz“ – Vereinheitlichung der Arbeitsplatz-Staubgrenzwerte in Europa gefordert.

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Für Unverständnis sorgt aktuell ein „Moratorium“ der Jury Umweltzeichen, das die Verwendung bestimmter Konservierungsmittel für matte weiße Wandfarben untersagt.

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Ausführlichere Informationen zum Einsatz von Konservierungsmitteln in Farben und Lacken finden Sie in unserem FAQ.

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Bleihaltige Pigmente sind in Europa aus Lacken und Farben vollständig verschwunden. Das könnte sich ändern, denn auf Antrag einer kanadischen Firma entscheidet die EU am 6. oder 7. Juli 2016 darüber, ob bestimmte bleihaltige Pigmente wieder vermarktet werden dürfen, obwohl sie krebserzeugend sind.

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Im Juni 2016 hat die Europäische Kommission die Kriterien zur Identifizierung von Endokrinen Disruptoren vorgelegt. Der VdL hat seine Bewertung der Kriterien im Rahmen einer öffentlichen Konsultation der Kommission eingebracht.

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Der Bundestag hat im April 2017 eine Ausweitung der kaufrechtlichen Mängelhaftung beschlossen, die Änderungen treten ab 1. Januar 2018 in Kraft.

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Die aktuelle Fassung der VdL-Information zu behandelten Waren enthält umfangreiche Empfehlungen rund um das Thema Kennzeichnung behandelter Waren.

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Der VdL und VdMi haben gemeinsam die Initiative Pro Titandioxid ins Leben gerufen, um den für die Welt der Farben so wichtigen Rohstoff vor einer Stigmatisierung zu bewahren.

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