Verbraucherschutz

Im Rahmen der Produktverantwortung tragen die Unternehmen der Lack- und Druckfarbenindustrie dafür Sorge, dass Lacke und Farben - insbesondere solche, die in offener Anwendung von Handwerkern und im Do-It-Yourself-Bereich verwendet werden oder in direkten Kontakt mit privaten Endverbrauchern kommen - sicher und unbedenklich genutzt werden können. Wichtige Felder des Verbraucherschutzes sind etwa die Qualität der Innenraumluft, die Nutzung von Konservierungsstoffen in wasserbasierten Beschichtungsstoffen sowie Fragen möglicher Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Kontakt mit den Produkten.

Für Unverständnis sorgt aktuell ein „Moratorium“ der Jury Umweltzeichen, das die Verwendung bestimmter Konservierungsmittel für matte weiße Wandfarben untersagt.

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Die Farbenbranche kann man sich ohne wasserbasierte Dispersionsfarben, Putze und Lacke gar nicht mehr vorstellen. Lösemittelhaltige Lacke machten 2016 weniger als ein Viertel der Produktionsmenge aus. Doch der Siegeszug der wasserbasierten Technologien wurde in den meisten Bereichen erst durch den Einsatz geeigneter Konservierungsmittel (so genannte Topfkonservierer) und mit einer hohen Betriebshygiene möglich.

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Ausführlichere Informationen zum Einsatz von Konservierungsmitteln in Farben und Lacken finden Sie in unserem FAQ.

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Im Juni 2016 hat die Europäische Kommission die Kriterien zur Identifizierung von Endokrinen Disruptoren vorgelegt. Der VdL hat seine Bewertung der Kriterien im Rahmen einer öffentlichen Konsultation der Kommission eingebracht.

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Der Bundestag hat im April 2017 eine Ausweitung der kaufrechtlichen Mängelhaftung beschlossen, die Änderungen treten ab 1. Januar 2018 in Kraft.

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Die aktuelle Fassung der VdL-Information zu behandelten Waren enthält umfangreiche Empfehlungen rund um das Thema Kennzeichnung behandelter Waren.

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Farben und Lacke auf Wasserbasis bieten gute Wachstumsbedingungen für Mikroben und müssen daher vor mikrobiellen Befall geschützt werden. Im Allgemeinen werden dazu spezielle Konservierungsmittel eingesetzt, die dafür sorgen, dass Farben und Lacke in einwandfreiem Zustand zum Verbraucher kommen.

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Nachdem die Europäische Kommission im Dezember 2016 angekündigt hatte, bis 2018 eine entsprechende europäische Regelung zu erlassen, hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat seinen Entwurf für eine deutsche Verordnung zur Bedruckung von Lebensmittelbedarfsgegenständen (z.B. Lebensmittelverpackungen) zurückgestellt.

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Die Europäische Bauproduktenverordnung dient als Grundlage, die Qualität der Innenraumluft auf nationaler Ebene zu reglementieren. Folge ist eine Vielzahl von Bewertungssystemen zu Innenraum-Emissionen, die es zu vereinheitlichen gilt. Dabei sollte der Geltungsbereich auf jene Produkte begrenzt sein, deren wesentlichen Merkmale sich auf die Grundanforderungen an Bauwerken z.B. hinsichtlich Gesundheits- und Umweltschutz auswirken. Moderne Lacke, Farben und Putze sind emissionsarm und verursachen bei sachgemäßer Verarbeitung keine Gesundheitsbeeinträchtigungen.

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