Umwelt und Sicherheit

Die Lack- und Druckfarbenindustrie legt im Rahmen des verantwortlichen Handelns großen Wert auf sichere und umweltgerechte Produktion und Handhabung ihrer Produkte. Deshalb haben Arbeitssicherheit und Umweltschutz einen hohen Stellenwert in den Betrieben. Unter der Rubrik Umwelt und Sicherheit sind die für die Herstellung, Kennzeichnung und Handhabung von Lacken und Druckfarben wichtigen Gesetze, Verordnungen und technischen Regelwerke des Umwelt- und Arbeitsschutzes zusammengefasst.

Neuauflage eines Erfolgsmodells

Mit dem Branchenziel „Verbesserung des Arbeitsschutzes und der Anlagensicherheit“ führt unsere Branche eine erfolgreiche Kampagne zur Absenkung der Arbeitsunfälle fort. In den Jahren seit 2000 war es gelungen, die Unfallzahlen in den Betrieben der Lackindustrie deutlich zu verringern: von knapp 30 meldepflichtigen Arbeitsunfällen pro 1.000 Vollzeitbeschäftigte auf 16 im Jahr 2012. Neu hinzugekommen ist in dem aktuellen Branchenziel die explizite Berücksichtigung der Anlagensicherheit. Ziel ist es, die Zahl der Unfälle in der Branche bis 2020 weiter zu reduzieren. Dabei profitieren wir von den Erfahrungen der Druckfarbenindustrie, die schon seit langem Prozesse zur Unfall-Analyse und Schadensvorbeugung eingeführt hat.

Intelligente Prozesse erhöhen Wettbewerbsfähigkeit

Gelingt es einem Unternehmen, intelligente Prozesse zur Analyse und Dokumentation von Unfällen zu entwickeln und diese konsequent zur Verbesserung von Arbeitsschutz und Anlagensicherheit...

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Bundesregierung: „Einstufung ungeeignet für Gesundheitsschutz“ – Vereinheitlichung der Arbeitsplatz-Staubgrenzwerte in Europa gefordert.
 
In die europäische Diskussion um eine Einstufung von Titandioxid als „ver-mutlich krebserzeugend“ ist Bewegung gekommen: Deutschland hat Position bezogen und den Kritikern einer Einstufung den Rücken gestärkt: Die Bundesregierung hat sich in einer Stellungnahme ausdrücklich gegen eine Einstufung von Titandioxid im Rahmen der CLP-Verordnung ausgesprochen und statt dessen vorgeschlagen, die Vorschriften zum Arbeitsschutz bezüglich Staub in Europa zu vereinheitlichen.  

Das erste „NEIN“

 
Damit hat sich der erste EU-Mitgliedstaat eindeutig gegen eine Einstufung im Rahmen der CLP-Verordnung ausgesprochen. In dem an die Kommission gerichteten Schreiben bezweifelt das federführende Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dass eine Einstufung „eine geeignete und verhältnismäßige Maßnahme zur Verringerung der mit Titandioxid verbundenen Risiken und der...

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Nächste Runde im Streit um das Weißpigment Titandioxid: Am 12. und 13. Juni diskutierte die EU-Kommission mit Vertretern der Mitgliedstaaten über den Vorschlag zur Einstufung von Titandioxid als „vermutlich krebserzeugend“.

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Überraschung im CARACAL-Gremium: Vor einer Einstufung des Weißpigments soll ein Arbeitskreis zunächst wichtige Fragen und mögliche Auswirkungen klären. Doch die Kommission macht weiter Druck.

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Ein Workshop in Frankfurt stellt interessierten Mitgliedsfirmen SWEDs und SUMI bei Gemischen vor.

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Frankreich hat bei der Europäischen Chemikalienagentur ECHA eine harmonisierte Einstufung von Titandioxid als wahrscheinlich kanzerogen (Kategorie 1B) vorgeschlagen. Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der ECHA hat im Juni 2017 hingegen eine Einstufung als Krebsverdachtsstoff (Kategorie 2) empfohlen. Der VdL wehrt sich gegen eine Stigmatisierung und Einstufung des für die Lack- und Druckfarbenindustrie so wichtigen Weißpigments.

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Der VdL hat jüngst eine Kundeninformation zum Vorschlag einer Beschränkung von Diisocyanaten für Beschichtungen und Druckfarben unter REACH ins Deutsche übersetzt, die im Original im Mai 2017 durch die CEPE Task Force Diisocyanate erstellt wurde.

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Die französische Agentur für Nahrungssicherheit, Umwelt und Arbeitsschutz (ANSES) hat bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) den Antrag gestellt, den Rohstoff Titandioxid zukünftig als kanzerogen einzustufen. Titandioxid ist das mit Abstand wichtigste Weißpigment für Lacke, Farben und Druckfarben.

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Nach siebenjährigen Verhandlungen wurde jetzt die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, kurz AwSV, im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Damit werden ab 1. August 2017 die bisher gültigen Länderregelungen durch eine bundeseinheitliche Verordnung abgelöst.

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