Nachhaltigkeit

Lacke, Farben, Putze und Beschichtungen haben nicht nur eine ästhetische Komponente sondern sie schützen Bauwerke, Maschine, Fahrzeuge und Gebrauchsgüter aller Art langfristig gegen Korrosion, Verfall und Verrottung. Lacke und Farben sind angewandte Nachhaltigkeit: Sie tragen wesentlich zum Umweltschutz und zur Ressourcenschonung bei. Nachhaltigkeit ist in der Lack- und Druckfarbenindustrie auch bei der Rohstoffauswahl, Produktion, Nutzung und Recycling ein entscheidendes Kriterium. Und bei der Weiterentwicklung von Produkten wird in besonderem Maße auf die Aspekte Ressourcenschutz, geringe Umweltbelastung, Haltbarkeit und hohe Ergiebigkeit geachtet.

Der VdL setzt sich daher für eine umfassende Interpretation von Nachhaltigkeit ein, die alle drei Dimensionen - Ökologie, Soziales und Ökonomie - gleichgewichtig umfasst. Der VdL unterstützt die Nachhaltigkeitsinitiativen des Verbandes der chemischen Industrie (VCI) und des europäischen Lack- und Druckfarbenverbandes CEPE.

Unter dem gemeinsamen Dach Chemie³ machen sich der Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI), die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) stark für eine nachhaltige Entwicklung. Die Allianzpartner haben es sich zum Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit als Leitbild innerhalb der Branche zu verankern. Der Schutz von Mensch und Umwelt sowie der Einsatz für gute und faire Arbeitsbedingungen sind dabei Grundprinzipien ihres Handelns. Eine nachhaltige Entwicklung sieht die Branche dabei nicht nur als Verpflichtung gegenüber zukünftigen Generationen, sondern auch als Chance für eine Zukunftsstrategie der Chemiebranche, die wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verträglichkeit verbindet. Hier geht es zur VCI-Nachhaltigkeitsinitiative.

Die Generalversammlung des Europäischen Lack- und Druckfarbenverbandes CEPE verabschiedete am 28. September 2012 eine Charta zur nachhaltigen Entwicklung in der Lack- und Druckfarbenindustrie. In der Charta werden die ökonomischen, ökologischen und sozialen Prinzipien dargelegt, die im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung in den Unternehmen zu beachten sind. Mit der Charta verpflichten sich die CEPE-Mitglieder zu einer Beachtung des Denkens in Lebenszyklen. Insbesondere werden die Auswirkungen auf knappe Ressourcen und die Nutzung von Energie eine prominentere Rolle in der Industrie spielen müssen. Hier geht es zur CEPE-Website.