Branchenziele 2020

Branchenziel 2020: Transparenz in der Lack- und Druckfarbenindustrie

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Hersteller von Lacken, Farben und Druckfarben öffnen sich nach außen

 

Die VdL-Mitglieder haben sich verpflichtet, ihre Nachbarschaft besser über die Produktion am Standort, die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt sowie die eingesetzten Rohstoffe zu informieren, um Transparenz und damit Glaubwürdigkeit der Branche zu erhöhen. Erreicht werden soll dies beispielsweise durch einen „Tag der offenen Tür“ oder die Einladung von Schulen, Lokalpolitikern, Behörden und Vereinen auf das Werksgelände. Die chemische Industrie lädt regelmäßig zum „Tag der offenen Tür“ ein, und auch die Lack- und Farbenhersteller lassen hinter ihre Werkstore blicken.

 

Geheimnistuerei ist „out“

In der modernen Gesellschaft verlangen Kunden, Verbraucher, Nachbarn, NGOs und Arbeitnehmer zunehmend mehr Informationen über Produkte und ihre Auswirkungen, über Arbeitsbedingungen und gesellschaftliche Relevanz einer Industrie. Auch die Lack- und Druckfarbenindustrie muss sich diesen erweiterten Informationswünschen, auch kritischen Fragen stellen, um Vertrauen aufzubauen. Erreicht werden kann das nur durch eine ehrliche, intensive und dauerhafte Informationspolitik gegenüber den relevanten Zielgruppen in der lokalen und regionalen Umgebung.

 

Potentiellen Nachwuchskräften Einblick in den Betrieb geben

Die Transparenzinitiative dient auch dazu, jungen Menschen bewusst zu machen, dass es in unserer Industrie attraktive Ausbildungsberufe gibt. Die Beteiligung an der Ideenexpo 2019 sowie die Ausbildungsplatzbörse des VdL bildet eine Möglichkeit, Mitgliedsunternehmen und Schulabgänger zusammenzubringen.

 

Digitale Medien besser nutzen

Digitale Medien werden in hohem Umfang von kritischen Meinungsbildnern aus der Umwelt- bzw. Verbraucherszene dominiert. Vornehme Zurückhaltung ist ungeeignet, die Branche und ihre Produkte als nützlich und sinnvoll zu positionieren. Hier ist eine stärkere Öffnung gegenüber den Informationswünschen der Öffentlichkeit notwendig. Ein Beispiel hierfür ist die Informations-Plattform http://www.initiative-pro-titandioxid.de/. Die Mitgliedsfirmen sollten von sich aus anbieten, in einen Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit einzutreten.

 

Das können Sie tun:

Pflegen Sie den unmittelbaren Kontakt mit Ihrer Nachbarschaft

Suchen Sie die offene Kommunikation mit Ihrer Nachbarschaft, z.B. dem Bürgermeister, den Landtags-, Bundestags- und Europa-Abgeordneten, örtlichen Vereinen und Schulen, um das Verständnis für die Interessen eines Industriebetriebs vor Ort zu erhöhen.

Nutzen Sie die Angebote des VdL

Der VdL stellt Hilfsmittel zur Kommunikation mit der Öffentlichkeit zur Verfügung. Das
Handbuch „Nachwuchswerbung“ hilft ganz konkret bei der Anwerbung von Auszubildenden.

 

Ihr Ansprechpartner zum Thema im Verband:

Alexander Schneider
Verband der deutschen
Lack- und Druckfarbenindustrie e.V.
Tel.: +49 (0) 69 2556 1707
Mail: schneider@vci.de