Umwelt und Sicherheit

Die Lack- und Druckfarbenindustrie legt im Rahmen des verantwortlichen Handelns großen Wert auf sichere und umweltgerechte Produktion und Handhabung ihrer Produkte. Deshalb haben Arbeitssicherheit und Umweltschutz einen hohen Stellenwert in den Betrieben. Unter der Rubrik Umwelt und Sicherheit sind die für die Herstellung, Kennzeichnung und Handhabung von Lacken und Druckfarben wichtigen Gesetze, Verordnungen und technischen Regelwerke des Umwelt- und Arbeitsschutzes zusammengefasst.

Lacke und Farben sind keine wesentliche Quelle für Mikroplastik in der Umwelt. Die jüngst veröffentlichte Studie des Alfred-Wegener-Instituts weist methodische Schwächen auf und steht im Widerspruch zu wesentlich umfangreicheren Untersuchungen zur Herkunft von Mikroplastik in der Umwelt.

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Der VdL hat mit der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) den Informationsordner „Verantwortung übernehmen - Sicher Arbeiten in der Lack- und Druckfarbenindustrie“ erstellt, der insbesondere kleine und mittlere Unternehmen beim Thema Arbeitssicherheit unterstützen soll.

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Am 15. Mai 2019 fand in Brüssel ein Workshop zum Thema Konservierungsmittel auf Initiative des europäischen Farbenverbandes CEPE zusammen mit dem Verband für Wasch- und Reinigungsmittel A.I.S.E. statt.

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Krisenkommunikation und Krisenhandbuch: Beim VdL gehört beides zusammen. 2020 bieten wir wieder ein zweitägiges Praxis-Seminar "Krisenmanagement" an - für Mitglieder kostenlos.

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Harmonisierung der Meldepflichten: Gut gedacht, schlecht gemacht
Die Harmonisierung der Meldepflichten an nationale „Giftinformationszentren“ sollte eigentlich Herstellern von chemischen Gemischen den Vertrieb ihrer Produkte im Binnenmarkt erleichtern. Solche Giftinformationszentren gibt es in allen Mitgliedstaaten der EU. Ihre Aufgabe ist es, insbesondere Ärzte bei der Behandlung von Vergiftungsfällen durch telefonische Hinweise auf die Inhaltsstoffe des Produkts zu unterstützen. Die neuen einheitlichen Regeln in Anhang VIII der CLP-Verordnung überfordern jedoch die zumeist mittelständischen Farbenhersteller mit ihren vielen tausenden Rezepturen für unterschiedliche Farbtöne.

Nur Bruchteil der Anfragen betrifft Farben und Lacke
Nach Auskunft des Giftinformationszentrums Nord betrafen 2017 von insgesamt 41.161 Anrufen lediglich 354 „Anstrichstoffe“. Davon wiederum betraf nur circa die Hälfte (Dispersions-) Farben und Lacke, insgesamt lediglich 176, also 0,4%. Zu Vergiftungssymptomen...

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Der VdL hat jüngst eine Kundeninformation zum Vorschlag einer Beschränkung von Diisocyanaten für Beschichtungen und Druckfarben unter REACH ins Deutsche übersetzt, die im Original im Mai 2017 durch die CEPE Task Force Diisocyanate erstellt wurde.

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