Neue Broschüre zur CE-Kennzeichnung bei Putzen

Eine neue Broschüre der Verbände VdL und VDPM gibt jetzt Hilfestellung bei der richtigen Kennzeichnung von Putzen. Für Außen- und Innenputze mit organischen Bindemitteln gilt längst die europäische Norm EN 15824. Diese Putze müssen deshalb auch in Deutschland mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet werden. Damit wird dokumentiert, dass die Produkte den aktuellen europäischen Anforderungen an Standsicherheit, Brandschutz und Umweltschutz entsprechen. Die CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung ist ein Schritt in Richtung transparenter und verbraucherfreundlicher Qualitäts- und Umweltinformationen.

Die  „Bauproduktenverordnung“ (BauPVO) regelt die Bedingungen für das Inverkehrbringen von Bauprodukten und die Angabe ihrer Leistungen gemäß harmonisierter Regeln. Weiterhin wird die Verwendung der CE-Kennzeichnung für diese Bauprodukte festgelegt.

Die vorliegende Broschüre gibt Hinweise und Erläuterungen für die praktische Umsetzung. Jeder Mitgliedsstaat der EU ist verpflichtet, die korrekte Einhaltung der CE-Kennzeichnung aktiv zu überwachen. In Deutschland wird diese Marktüberwachung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) koordiniert und von den obersten Bauaufsichtsbehörden der Länder organisiert. Beanstandungen können dazu führen, dass die zuständigen Behörden die Verwendung bzw. einen Verkauf des betreffenden Bauproduktes untersagen.

In diesem Sinne empfehlen der VdL und der VDPM ihren Mitgliedern die sorgfältige Beachtung der in dieser Broschüre gegebenen Hinweise.

 Download: CE-Kennzeichnung und Leistungserklärung für Außen- und Innenputze (08/2017)